von Solea Fontaine
Es gibt Worte, die kommen nicht aus dem Kopf.
Sie steigen langsam auf – aus dem Körper, aus Erinnerungen, aus einer Art innerem Wetter.
So ist auch dieser Blog entstanden. Nicht aus Plan, sondern aus Drang. Aus dem Bedürfnis, etwas auszusprechen, was sonst zu leise bleibt.
Ich schreibe mondwärts, weil ich es leid bin, übersehen zu werden.
Ich schreibe, weil ich weiß, dass es vielen so geht.
Weil ich glaube, dass die Wahrheit oft dort beginnt, wo es still geworden ist – in der Küche einer Alleinerziehenden. Am Rand eines Berghangs, der niemandem wichtig genug erscheint. In einem weiblichen Körper, der mehr spürt als erklären darf.
Ich schreibe, weil ich mir eine Welt wünsche, in der Intuition nicht belächelt, sondern geehrt wird.
Weil ich glaube, dass Magie nicht das Gegenteil von Realität ist – sondern ihre tiefste Form.
Weil ich mich an die Zeit erinnere, in der Frauen auf Kräuter hörten und auf den Himmel schauten, wenn Entscheidungen zu treffen waren.
Mondwärts bedeutet für mich:
– dem Zyklischen vertrauen.
– dem Gefühl Raum geben.
– nicht alles zu glauben, was laut ist – und das Leise zu ehren.

Ich werde hier schreiben über das, was mich bewegt:
Über das Alleinsein in einer Gesellschaft der Fassaden. Über Frauenthemen, die nicht in Hochglanzmagazine passen. Über Naturwissen, Magie, Verantwortung – und manchmal über Gefahren, die alle übersehen. Ich werde intuitiv schreiben, politisch, poetisch – so wie ich bin.
Wenn du beim Lesen etwas spürst – ein Nicken im Bauch, ein kleines Erkennen im Herz –
dann ist dieser Ort vielleicht auch für dich gemacht.
Willkommen bei Mondwärts.
Solea

